Zu einem Festakt der besonderen Art lädt die Jüdische Gemeinde des Landkreises Barnim am Sonntag, den 7. Mai in die Bernauer Stadthalle.

Eine der aktivsten jüdischen Gemeinden Ostdeutschlands begeht ihr 20-jähriges Jubiläum. 1997 von vor allem jüdischen Auswanderern aus der ehemaligen Sowjetunion in einem versteckten Hinterhaus gegründet, entwickelte sich die Jüdische Gemeinde Barnim zu einem Hort religiösen und kulturellen Lebens. Von ihrer Vorsitzenden Diana Sandler angetrieben, wuchs die Gemeinde über die Jahre heran und wurde zu einem Leuchtturm im Einsatz für die Wiederbelebung jüdischer Kultur in Brandenburg.

Zugleich steht die Gemeinde beispielgebend für den Kampf gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Zahlreiche Landes- und Bundesauszeichnung wurden ihr verliehen.

Dabei achtet die Jüdische Gemeinde Barnim stets auf den interreligiösen Dialog. Was andernorts schwierig oder undenkbar wäre – im Barnim kommen Juden, Muslime und Christen regelmäßig zu gemeinsamen Festen und Kulturtagen zusammen.

In diesem Zeichen steht auch die 20-Jahr-Feier: Neben dem Landesrabbiner Brandenburgs, Nachum Presman, wird auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, anwesend sein. Grußworte von Landespolitikern über Parteigrenzen hinweg sind angekündigt.

Die Veranstaltung findet am 07.05.2017 in der Stadthalle Bernau, Hussitenstraße 1 statt und beginnt um 14 Uhr. Die Moderation übernimmt der Vorsitzende des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim, Péter Vida.

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