Zuckerfest in Bernau am 17. Juni

Der Beirat für Migration und Integration, das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk und das Projekt „Gemeinschaftsunterkunft trifft Gemeinde“ von FAZIT lädt zum diesjährigen Fest Idu l-Fitr / Zuckerfest

am Sonntag, den 17.06.2018 um 15:00 Uhr
im Hof des Übergangswohnheims, Wandlitzer Ch. 53, 16321 Bernau.

Wir freuen uns auf ein würdevolles und bereicherndes Miteinander. Wir halten es für wichtig, dass gerade in der jetzigen Zeit ein Zeichen des friedlichen Miteinanders gesetzt wird. Muslimische Gelehrte und Imame werden zum religiösen und kulturellen Hintergrund des Festes berichten. Es werden arabische und türkische Speisen gereicht und Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten.

Péter Vida
Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim

Lars Liepe
Verbundleitung Flüchtlingshilfe Barnim

Ebrahim Taghavi
Projektmitarbeiter FAZIT

Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim

Am Markt 1
16225 Eberswalde

Impressum

0170 4890034

Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration

Péter Vidas Liste gewinnt Wahl des Migrationsbeirates mit 73%

Die von Péter Vida geführte Liste Allianz Unabhängiger MigrantInnen (Die Unabhängigen) hat die diesjährige Wahl des Beirates für Migration und Integration im Landkreis Barnim mit 73% gewonnen und somit 7 der 9 Sitze erzielt. Bei der gestern beendeten Direktwahl waren alle im Barnim lebenden Migranten wahlberechtigt. Der Barnim gehört zu den Landkreisen, in denen Zuwanderer und Flüchtlinge ihr Vertretungsgremium unmittelbar wählen können.

Péter Vida ist seit 6 Jahren Vorsitzender des Gremiums, das die Bürger mit ausländischem Pass gegenüber Behörden sowie politischen und gesellschaftlichen Gremien vertritt. In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt auf einer Unterstützung und Inklusion der vor allem aus dem arabischen Raum stammenden Flüchtlinge. Insbesondere durch kulturelle Veranstaltungen konnten viele Menschen erreicht und so im Barnim ein besonderes Klima der Toleranz und Verständigung geschaffen werden. Hervorzuheben ist die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Jüdischen Gemeinde und dem Muslimischen Netzwerk. Der Beirat für Migration und Integration setzt durch seine Arbeit auf gesellschaftliche Mitwirkung der Migrantinnen und Migranten und wirbt aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus für eine Direktwahl in allen Landkreisen.

Das Wahlergebnis ist eine Bestätigung für den partizipativen Ansatz in der Vertretung der Menschen mit Migrationshintergrund. Die gewählten Mitglieder sind:

Péter Vida (Ungarn) – 1.143 Stimmen
Elena Spangenberg (Russland) – 1.046 Stimmen
Diana Sandler (Ukraine) – 817 Stimmen
Zygmunt Grascha (Polen) – 662 Stimmen
Khusen Serbiev (Russland, Tschetschenien) – 450 Stimmen
Yuriy Vdovenko (Russland) – 364 Stimmen
Marwan Meri (Syrien) – 327 Stimmen
Ella Samodunskaja (Ukraine) – 282 Stimmen
Thi Nguyen (Vietnam) – 250 Stimmen

Für die kommenden drei Jahre steht die Arbeit des Migrationsbeirates weiter im Zeichen der Unterstützung gesellschaftlicher Öffnung. So sollen der interreligiöse Dialog gefördert und der Einsatz für eine bessere Ausstattung der Flüchtlingsheime verstärkt werden. Zugleich sind gezielte Projekte für jugendliche Migranten vorgesehen.

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Historisches Jubiläum – 20 Jahre Jüdische Gemeinde im Landkreis Barnim

Zu einem Festakt der besonderen Art lädt die Jüdische Gemeinde des Landkreises Barnim am Sonntag, den 7. Mai in die Bernauer Stadthalle.

Eine der aktivsten jüdischen Gemeinden Ostdeutschlands begeht ihr 20-jähriges Jubiläum. 1997 von vor allem jüdischen Auswanderern aus der ehemaligen Sowjetunion in einem versteckten Hinterhaus gegründet, entwickelte sich die Jüdische Gemeinde Barnim zu einem Hort religiösen und kulturellen Lebens. Von ihrer Vorsitzenden Diana Sandler angetrieben, wuchs die Gemeinde über die Jahre heran und wurde zu einem Leuchtturm im Einsatz für die Wiederbelebung jüdischer Kultur in Brandenburg.

Zugleich steht die Gemeinde beispielgebend für den Kampf gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Zahlreiche Landes- und Bundesauszeichnung wurden ihr verliehen.

Dabei achtet die Jüdische Gemeinde Barnim stets auf den interreligiösen Dialog. Was andernorts schwierig oder undenkbar wäre – im Barnim kommen Juden, Muslime und Christen regelmäßig zu gemeinsamen Festen und Kulturtagen zusammen.

In diesem Zeichen steht auch die 20-Jahr-Feier: Neben dem Landesrabbiner Brandenburgs, Nachum Presman, wird auch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, anwesend sein. Grußworte von Landespolitikern über Parteigrenzen hinweg sind angekündigt.

Die Veranstaltung findet am 07.05.2017 in der Stadthalle Bernau, Hussitenstraße 1 statt und beginnt um 14 Uhr. Die Moderation übernimmt der Vorsitzende des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Barnim, Péter Vida.

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Vorsitzender des Beirates für Migration und Integration

Beirat für Migration und Integration steckt Ziele für 2017 ab

Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim hat sich für die neue Wahlperiode 2017-2020 konstituiert. Bei der Auftaktsitzung wurde der bisherige Vorsitzende Péter Vida einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als erste Stellvertreterin wurde Diana Sandler wiedergewählt. Als zweiter Stellvertreter wird Khusen Serbiev aus Eberswalde fungieren.

Zugleich wählte das Gremium der Migrantinnen und Migranten seine Vertreter für die Fachausschüsse des Kreistages und die Delegierten für den Migrationsrat des Landes. Ebenso stellte sich die neue Integrationsbeauftragte des Landkreises, Dr. Sylvia Setzkorn, den neu gewählten Vertretern vor. Sie erklärte, mit dem Beirat eng zusammenzuarbeiten und dabei einen guten Austausch pflegen zu wollen.

Vorsitzender Vida skizzierte die nächsten Veranstaltungen im Landkreis. So wird noch im Dezember das alljährliche Interkulturelle Kinderfest in Bernau stattfinden. Anfang 2018 organisiert der Beirat eine Gedenkveranstaltung mit der tschetschenischen Gemeinde, in der der Deportation im Zweiten Weltkrieg gedacht werden soll. Weitere Themen sollen bei der ersten inhaltlichen Sitzung im kommenden Jahr festgelegt werden.

 

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